Ein Fall, ein Datenstand, jeder Weg zur Bank.
Jeder Marktplatz mit eigenem Aufbau hat einen eigenen Adapter. Daneben stehen die Anbindungen für Ablage, Post, Kalender und Bewertung — alle zentral gepflegt und verschlüsselt abgelegt.
Wege zum Bankpartner
Vier Marktplätze laufen über die Europace-Schnittstelle, Prohyp und ProCheck24 haben ihren eigenen Aufbau. Für Häuser, die ihre Schnittstelle nicht veröffentlichen, steht ein einstellbarer Adapter bereit.
| Weg | Technik | Stand |
|---|---|---|
| Europace | Europace-API, Kundenangaben | ● Gebaut |
| Creditweb | Europace-Marktplatz, eigener Zugang | ● Gebaut |
| Starpool | Europace-Marktplatz, eigener Zugang | ● Gebaut |
| Baufinex | Europace-Marktplatz, eigener Zugang | ● Gebaut |
| Forum Direktfinanz | Europace-Marktplatz, eigener Zugang | ◆ Zugang offen |
| Prohyp | eHyp-Gateway (SOAP) oder REST — die Weiche entscheidet der Token | ● Gebaut |
| ProCheck24 | Eigenes JSON-Format, überwiegend Ratenkredit | ● Gebaut |
| Einstellbarer Adapter | Adresse, Anmeldeverfahren und Feldzuordnung werden eingetragen | ◆ Bereit, ungenutzt |
Der einstellbare Adapter wartet auf die nächste Plattform ohne öffentliche Schnittstelle. Er trägt flache Nutzlasten — sobald die Gegenstelle Fallunterscheidungen verlangt, ist ein eigener Adapter der kürzere Weg.
Zwei Ebenen, damit die Zuordnung stimmt
An einer Übertragung hängen zwei Sätze Zugangsdaten. Das ist keine Doppelung, sondern der Unterschied zwischen „wer spricht mit dem Marktplatz“ und „für wen“.
| Ebene | Was | Wo gepflegt | Für wen |
|---|---|---|---|
| 1 | Client-ID + Geheimnis | Einstellungen → Schnittstellen | nur Creditfair selbst |
| 2 | Partner-ID, Empfänger-ID, übergeordnete Organisation, API-Schlüssel | Vermittlerzugänge | jeder Vermittler |
Wer bei Abweichungen gewinnt
faircrm ist das führende System. Die Falldaten — Kundenangaben, Objekt, Finanzierungswunsch — gehören ihm: Weicht der Vorgang beim Marktplatz davon ab, wird er überschrieben. Automatisch beim Abgleich, und jederzeit von Hand.
Genau eine Angabe geht in die Gegenrichtung: die Bankentscheidung. Ob genehmigt oder abgelehnt wurde, weiß nur die Bank — das zieht die Ampel auf 100 bzw. 110 nach und landet in der Fallhistorie.
Import: ergänzt, überschreibt nie
- Bei bekannten Kunden werden ausschließlich leere Felder gefüllt
- Eine gepflegte Telefonnummer bleibt stehen, auch wenn der Marktplatz eine andere führt
- Bereits übernommene Vorgänge erkennt der Import an der Vorgangsnummer
- Ein zweiter Lauf legt nichts doppelt an
Alles, was sonst noch andockt
Jede Anbindung hat einen Verbindungstest, der sofort sagt, ob der Zugang stimmt — statt beim ersten echten Vorgang zu scheitern.
E-Mail (SMTP)
Versand von MagicLinks, Benachrichtigungen und Kundenpost aus dem System heraus — mit der persönlichen Signatur des Beraters.
Objektspeicher (S3)
Ablage der hochgeladenen Unterlagen. Die Zugangsdaten liegen verschlüsselt, nicht in einer Konfigurationsdatei.
Google & Outlook
Kalenderabgleich in beide Richtungen. Im Kalender ist gekennzeichnet, welcher Termin von wo stammt.
Calendly
Terminbuchungen aus dem Kundenportal landen im Kalender des Beraters, ohne dass er sie abtippt.
Sprengnetter
Objektbewertung zur Einordnung des Objektwerts — ergänzend zum amtlichen Bodenrichtwert.
BORIS-D (Bodenrichtwerte)
Amtlicher Bodenrichtwert zur Objektadresse. Ein Geocoder setzt die Adresse zuvor in Koordinaten um.
Lead-Eingang
Anfragen aus Portalen und Kooperationen laufen direkt in die Pipeline — ohne Umweg über ein Postfach.
FAIRdinand (KI)
Optional. Der Schlüssel lässt sich in der Oberfläche hinterlegen — verschlüsselt und ohne Neustart des Servers.
Wie ein Zugang abgelegt wird
| Wo | Beispiel | |
|---|---|---|
| Unkritisches | Klartext | SMTP-Server, Bucket, Kalender-ID |
| Zugangsdaten | verschlüsselt | Passwort, Access Key, Client-Geheimnis, OAuth-Token |
Wer ein Geheimnis ändert, sieht in der Oberfläche „hinterlegt — leer lassen, um ihn zu behalten“. Ein leeres Feld überschreibt den bisherigen Wert nicht.
Zugänge gehören in die Oberfläche, nicht auf die Platte.
Die Zugangsdaten aller Schnittstellen werden unter Einstellungen → Schnittstellen gepflegt und verschlüsselt in der Datenbank abgelegt — nicht in einer Konfigurationsdatei auf dem Server.
Das hat drei Gründe: Ein neuer Zugang lässt sich eintragen, ohne den Server anzufassen und neu zu starten. Die Schlüssel liegen nicht im Klartext auf der Platte. Und jede Anbindung hat einen Verbindungstest, der sofort sagt, ob der Zugang stimmt.
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